Unterstadt
Die Judengasse bildet die „Grenze“ zwischen
der östlich gelegenen Oberstadt und der
westlich gelegenen Unterstadt
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Die Unterstadt war im Mittelalter stark vom
Handwerk geprägt. Typisch für diesen Bereich
waren Berufe wie Gerber, Färber, Fuhrleute und
Weingärtner, die mit ihrem oft wasserintensiven
Gewerbe von der Nähe zum Ammerkanal
profitierten. In der Unterstadt fand man
vorwiegend einfache Wohnhäuser.
Im Gegensatz dazu wohnten in der höher
gelegenen Oberstadt eher wohlhabendere
Bürger, Händler und später auch
Universitätsangehörige.