Knopfmacher
Ursprünglich wurden Knöpfe von Drechslern
und Silber- bzw. Goldschmieden hergestellt.
Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts wurden
Knöpfe in der sich ändernden Mode von immer
größerer Bedeutung. Knöpfe waren nicht nur
nützlich, sondern sollten auch dekorativ sein.
Daraus entwickelte sich der Knopfmacher, der
nun verschiedenste Knöpfe aus
unterschiedlichen Materialien herstellte.
Darüber hinaus fertigte der Knopfmacher auch
Zierbänder, Borten, Litzen und Quasten, die zur
Zierde genutzt wurden.
Ab dem frühen 17. Jahrhundert gab es in
Verden das Amt der Knopfmacher, dem vier
Handwerker angehörten.